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Open Tabs

Open Tabs ist ein Live-Event und eine Ausstellung, die Verbindung und Kommunikation durch live verarbeiteten Gesang und eine Live-Zeichnung auf Papier thematisiert.

1 October - 30 November

Berlin

Event Category:
Image courtesy Cian McConn

Image courtesy Cian McConn

Open Tabs bringt zwei verschiedene Arbeiten der irischen Künstler*innen Vivienne Griffin und Cian McConn zusammen. Sie nutzen Improvisation, Spiel und intuitive Strategien sowie somatische Übungen, um Gemeinsamkeiten zu finden und einen Raum der Unsicherheit zu schaffen.

Unter Bezugnahme auf Pauline Oliveros Konzept des “Deep Listening” wird McConn live eine großformatige Zeichnung mit schwarzer Tinte anfertigen, die auf Griffins Klang reagiert, während Griffin auf die entstandenen Zeichen antwortet. Das Stück besteht aus reinen Tönen, die mit verstärkten Stimmgabeln erzeugt und durch einen modularen Synthesizer geleitet werden. Sie durchqueren die “reale” und die digitale Welt und suchen nach den Grenzen, den Grenzbereichen und der Undurchsichtigkeit zwischen Mensch und Maschine.

Eine Reihe von Papierarbeiten von McConn wird für die Dauer der Ausstellung im Ausstellungsraum installiert sein.

Ein Text von Rebecca O’Dwyer, der speziell für “Open Tabs” in Auftrag gegeben wurde, wird die Performance und die Ausstellung begleiten.

Vivienne Griffin (they/them) arbeitet multidisziplinär und setzt Klang, Skulptur, Zeichnung und Text in verschiedenen Formen ein. Griffin arbeitet mit der Stimme durch digitale Nachbearbeitung und in einem von selbst entwickelten Workshop namens Synthetische Stimmen. Griffins Arbeit spielt mit Klang in Live-Performances, neben Objekten, Skulpturen und Installationen. In jüngerer Zeit setzte Vivienne Griffin generativen Sound in Videos und virtuellen Welten ein. Die aktuelle Arbeit befasst sich mit den undurchsichtigen Grenzen der Beziehungen zwischen Mensch und Computer. Dabei werden Geräusche als Metapher für die Frage, wo der Verstand endet und die Maschine beginnt, verwendet.

Cian McConn (he/him) ist ein irischer bildender Künstler und Performer, dessen nicht-hierarchische Herangehensweise an die multimediale Praxis Bildgestaltung, Text, Performance und Zusammenarbeit mit anderen umfasst. Thematisch beschäftigt er sich mit Konzepten von Identität, Persona und der Performance des Selbst in Bezug auf Geschlecht und Gemeinschaft. McConn absolvierte im März 2023 einen Aufenthalt im Centre Culturel Irlandais, Paris. Zu seinen jüngsten Ausstellungen und Performances gehören ON EDGE: Living in an Age of Anxiety, Science Gallery London, I AS IN US mit Vivienne Griffin (IRL), MNAC, Bukarest, Augusto mit Alessandro Sciarroni (IT) und no sense left to be shared mit Nicole Bachmann (CH). Er lebt und arbeitet in Berlin.

Rebecca O’ Dwyer ist eine irische Kunstkritikerin und Autorin, die in Berlin lebt. Ihre Texte sind unter anderem in Paper Visual Art Journal, Source Photographic Review, Spike, Art Review, Real Life, Fallow Media, Apollo, The Stinging Fly und The Tangerine erschienen. Sie promovierte an der Abteilung für visuelle Kultur am National College of Art and Design in Dublin, wo sie über die Bedingungen der zeitgenössischen Kunstkritik schrieb. Von 2016-2018 war sie Herausgeberin der Online-Publikation Response to a Request.

Eventlocation

Gr_und Project Space
Seestraße 49
13347 Berlin

Ticket- oder Event-Webseite